Mykotherapie bei Hunden
Die Mykotherapie bezeichnet den therapeutischen Einsatz bestimmter ungiftiger Vitalpilze, die eine Vielzahl bioaktiver Substanzen enthalten, die den Organismus auf natürliche Weise unterstützen können.
In der asiatischen Medizin, insbesondere in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), werden Vitalpilze bereits seit über 2500 Jahren zur Behandlung unterschiedlichster Beschwerden eingesetzt.
In Europa gewinnt die Mykotherapie zunehmend an Bedeutung – besonders im Bereich der Naturheilkunde für Tiere. Die Wirkung von Vitalpilzen ist heute gut erforscht: Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften – auch beim Tier.
Besonders bemerkenswert: Tiere sprechen oft sehr schnell auf die Pilzwirkstoffe an, da ihr Organismus zeitnah auf natürliche Impulse reagiert.
Was Vitalpilze für die Gesundheit leisten können
Studien belegen, dass Vitalpilze unter anderem folgende Wirkungen zeigen:
- entzündungshemmend und radikalfangend (antioxidativ)
- antitumoral und antikanzerogen – unterstützend in der Tumortherapie
- antiviral, antibakteriell, antimykotisch und antiparasitär (hilft, das Wachstum von Viren, Bakterien, Pilzen und Parasiten zu hemmen)
- präbiotisch – fördert ein gesundes Darmmilieu
- organunterstützend – insbesondere für Leber, Nieren und Herz
- Regulierung des Fettstoffwechsels und blutverdünnende Wirkung
- Förderung der Wundheilung und Zellregeneration
Jeder Pilz hat dabei sein eigenes Wirkungsprofil. Diese Vielseitigkeit macht sie zu einem wichtigen Bestandteil ganzheitlicher Therapiekonzepte – sanft, natürlich und gut verträglich.




